Unser erstes Herzensprojekt

Borneo Orang-Utan Survival Deutschland

Unsere Mission ist es mit euch für das Überleben der Orang-Utans zu kämpfen. Gemeinsam unterstützen wir die BOS Deutschland e.V. dabei, die Orang-Utan Populationen zu versorgen und den Regenwald auf Borneo zu erhalten.

Was die BOS Deutschland e.V leistet

Das Team kümmert sich mit großer Fürsorge um 400 Menschenaffen, die teilweise traumatisiert und mit physischen Schäden aufgefunden wurden. In den Rettungsstationen werden die Orang-Utans medizinisch versorgt, erhalten eine ausgewogene Ernährung und werden im Waldkindergarten, in der Waldschule und schließlich auf den Vorauswilderungsinseln auf ihr eigenständiges Leben im Regenwald vorbereitet. Ziel ist, sie eines Tages in ausgewiesenen Schutzgebieten auszuwildern. Mehr als 468 Orang-Utans konnten bereits ausgewildert werden – verbunden mit der Hoffnung, dass sie Nachwuchs zeugen und so zum Artenerhalt beitragen. So sind bereits 21 Orang-Utan Babys im Wald geboren worden. Der Schutz bestehender Regenwälder und die Aufforstung zerstörter Regenwälder bleibt eine der wichtigsten Aufgaben, wenn es um nachhaltigen Artenschutz geht.

Was passiert mit den Spenden?

Unsere Spenden gehen zum einen an die Rettungszentren, wo neben dem ausgebildeten Personal und Lebensmitteln auch Materialien für die Betreuung/Pflege der Menschenaffen finanziert werden. Zum anderen werden Bäume gepflanzt, um Lebensräume für Orang-Utans und einer Vielzahl anderer Tierarten zu sichern.

Wir wollen euch mit auf die Reise nehmen und  werden euch auf unserer Website sowie unserem Newsletter auf dem Laufenden halten über die aktuellen Prozesse der Spendenhilfen. Schaut für weitere Infos gerne auch bei der Webpage der BOS Deutschland e.V. vorbei und erfahrt wie ihr den Orang-Utans zusätzlich helfen könnt.

 

Nachhaltig unterstützen

An Mahlzeiten ranzukommen und ein Bewusstsein für Nahrung zu haben scheint für uns wie eine Selbstverständlichkeit zu sein – allerdings handelt es sich hierbei um Verhaltensweisen, die jeder im Laufe des Lebens erst erlernen muss. Das gleiche Prinzip gilt für Orang-Utans im Regenwald. In der Wildnis lernen die Tiere dies von ihrer Mutter, bei der sie eigentlich bis zu acht Jahre bleiben. Eigentlich. Häufig werden die Mütter jedoch von Wilderern getötet oder sterben beim Abholzen vom Regenwald. Dann sind die kleinen Orang-Utan-Waisen auf sich selbst gestellt und können nicht ohne Hilfe überleben. Wenn sie Glück haben, werden sie gefunden und zur BOS Rettungsstation gebracht. Dort lernen sie alle Fähigkeiten, die sie für ein Leben in Freiheit brauchen und werden nachhaltig auf eine Auswilderung vorbereitet.





Die Herausforderungen

Das Wort Orang-Utan bedeutet abgeleitet „Waldmensch“. Nicht nur sein Äußeres mag Parallelen zum Menschen haben auch ihre DNA stimmt 97% mit unserer überein. Es besteht allerdings ein fundamentaler Unterschied zwischen Orang-Utan und Mensch: Der Mensch zerstört den Regenwald und damit den Lebensraum der Orang-Utans. Die rothaarigen Menschenaffen hingegen sorgen sogar für die Artenvielfalt der Pflanzen im Regenwald – indem sie die unverdaulichen Pflanzensamen über ihre Ausscheidungen auf ganz natürlichem Weg im Wald verteilen. Überwiegend für Palmölplantagen wird in Borneo der Regenwald abgeholzt.

Somit wurden mehr als 14 Millionen Hektar Indonesiens bereits zu Palmölplantagen umgewandelt und die Zahl steigt täglich. Nicht nur der Regenwald wird immer kleiner, auch zahlreiche vom Aussterben bedrohte Tierarten werden aus ihrem Zuhause vertrieben, gejagt und getötet. Resultierend ist der Bestand an Menschenaffen seit 1900 um 91% geschrumpft. Damit wird nicht nur der Lebensraum der Orang-Utans zerstört, sondern auch die grüne Lunge der Welt. Daher WOLLEN wir nicht nur zur Tat schreiten, sondern wir MÜSSEN. Wir können nicht wegschauen und hoffen so viele Eater wie möglich zu erreichen, um gemeinsam mit euch die Welt zu einem besseren Ort zu machen.